Die Elbe als Paddelgewässer

Die Oberelbe in unserem Bereich ist ein sehr schönes Paddelrevier. Sie ist weitgehend unverbaut, landschaftlich reizvoll und hat gegenüber den meisten kleineren Flüssen eine Reihe von Vorzügen.

- Es gibt keine Wehre, nirgendwo ist ein Umtragen nötig.
- Es gibt keine Stromschnellen, Untiefen, Kiesbänke, Baumhindernisse oder ähnliche Gefahrenquellen.
- Es gibt keine Naturschutzbeschränkungen wie Befahrungs- oder Uferbetretungsverbote.

- Die Elbe hat eine gemächliche und gleichmäßige Strömung.
- Rast ist an vielen Stellen möglich, ab Elbekilometer 121 gibt es unzählige Buhnen und Buchten (sog. Buhnenfelder), oft auch mit Sandstrand. Das Ufer ist meistens relativ flach.
- Es gibt viele Einsetz- bzw. Ausstiegsmöglichkeiten, was eine sehr individuelle und flexible Tourenplanung möglich macht.
- Durch die durchgängige Kilometrierung und die entsprechende Beschilderung kann man sich sehr gut orientieren.

- Und das Beste: Man muß nicht paddeln ;-) Durch die gleichmäßige Strömung von 3 bis 4 km/h in der Flußmitte kommt man auch dann weiter, wenn man sich mal nur treiben läßt.

Auch der Schiffsverkehr hält sich sehr in Grenzen. Manchmal habe ich den Eindruck, man sieht mehr Paddler als Frachter. Bei Niedrigwasser sowieso. Begegnet man dennoch einem größeren Schiff, hält man sich am Rand. Die Elbe ist breit genug, für ein Paddelboot ist immer Platz.

Natürlich sind auf einer Bundeswasserstraße auch ein paar Regeln zu beachten (nicht anders wie im Straßenverkehr auch). Dazu erhalten Sie zum Tourbeginn eine ausführliche Einweisung.